Großteil der Zugewanderten aus Syrien und Eritrea in Deutschland zufrieden

Titelbild
Flüchtlinge aus Syrien in der Cafeteria einer aufblasbaren Halle, die als Unterkunft für Flüchtlinge und Migranten dient, am 11. März 2015 in Berlin.Foto: Sean Gallup/Getty Images
Epoch Times21. April 2021

Der Großteil der in den vergangenen Jahren aus Syrien und Eritrea nach Deutschland eingewanderten Menschen ist zufrieden. Knapp 65 Prozent gaben an, zufrieden oder sogar sehr zufrieden zu sein, wie aus einer am Mittwoch (21. April) vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vorgestellten Studie hervorgeht. Allerdings verfügen viele der Zugewanderten bisher nicht über Kontakte zu Deutschen.

Die beiden Bundesbehörden befragten repräsentativ knapp 1500 erwachsene Männer und Frauen aus Syrien und Eritrea, die zwischen 2013 und 2019 nach Deutschland gekommen waren. Ähnlich zufrieden wie mit dem Leben in Deutschland seien die Zugewanderten mit ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Diese Zufriedenheit steige insbesondere mit mehr Kontakten zu Deutschen – hier fehle es aber an Netzwerken.

So würden die Studienteilnehmer persönliche Dinge in erster Linie mit Familienangehörigen besprechen und auch die Freizeit mit diesen verbringen, falls Verwandte in Deutschland seien. Von den Befragten bildeten hier Männer aus Eritrea eine Ausnahme, die zu 75 Prozent eher mit nicht verwandten Menschen Zeit verbringen.

Allerdings seien auch 63 Prozent der eritreischen Männer allein in Deutschland angekommen. Flüchtlinge aus Syrien seien hingegen mehrheitlich mit Verwandten nach Deutschland gekommen.

Sozial isoliert fühlen sich der Studie zufolge 15 Prozent der Zugewanderten. Demgegenüber gaben 55 Prozent der Befragten an, sich selten oder sogar nie sozial isoliert zu fühlen. Die Netzwerke der aus Syrien und Eritrea kommenden Menschen bestehen demnach im Durchschnitt aus vier bis fünf Menschen. (afp)



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