Nordsee: Taucheinsatz nach tödlichem Frachterunglück beginnt

Am 24. Oktober waren die Frachter „Verity“ und „Polesie“ in der Nordsee zusammengestoßen. Die „Verity“ sank. Taucher sollen nun überprüfen, ob es Leckagen am Wrack gibt.
Suche nach vermissten Seeleuten des gesunkenen Frachters «Verity», der am 24. Oktober nach einer Kollision.
Suche nach vermissten Seeleuten des gesunkenen Frachters «Verity», der am 24. Oktober nach einer Kollision.Foto: Die Seenotretter – DGzRS/dpa
Epoch Times11. November 2023

Die ersten Arbeiten an der gesunkenen „Verity“ sollen am Samstagnachmittag planmäßig beginnen. Ein Taucherschiff und ein Schlepper werden gegen 14.30 Uhr zum Einsatzort südwestlich von Helgoland aufbrechen, wie eine Sprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt am Samstag bestätigte. Wie viele Taucher im Einsatz sein werden, blieb zunächst unklar.

Am 24. Oktober waren die beiden Frachter „Verity“ und „Polesie“ in der Nordsee zusammengestoßen. Die „Verity“ sank. Die Behörden gehen davon aus, dass fünf Seeleute bei dem Unglück ums Leben kamen, vier von ihnen im Alter von 43 bis 47 Jahren werden noch vermisst.

Die Einsatzkräfte wollen nun die beiden Masten des Wracks kürzen, um mehr Wassertiefe zu erreichen. Nach Angaben der Behörde beträgt die Wassersäule über dem Mast rund 15 Meter. Neben der Mastkürzung sollen Fachleute untersuchen, ob es Leckagen am Wrack gibt, die ein Handeln erfordern. Zunächst seien zwei Arbeitstage geplant, so die Sprecherin.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) begleitet demnach die Arbeiten, das Mehrzweckschiff „Mellum“ der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes wird im Einsatz sein. Zudem soll die Verkehrszentrale Wilhelmshaven das Gebiet mit Radar und dem System AIS, mit dem Schiffe Navigations- und Schiffsdaten austauschen, überwachen. (dpa)



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