Finnische Studie: Eisenpräparate begünstigen Herzinfarkt
Im Rahmen einer finnischen Studie mit mehr als 2000 Teilnehmern fanden Forscher heraus, dass Männer, die regelmässig zur Blutspende gehen und dadurch ihren Eisenspiegel im Blut senken, seltener einen Herzinfarkt erleiden, als diejenigen, die sich gegen die Spende entschieden haben.
Die Forscher nehmen deswegen an, dass überschüssiges Eisen im Körper wesentlich an der Entstehung von Herzinfarkten beteiligt ist. Ein Eisenüberschuss sowie überhöhter Blutdruck und ein zu hoher Cholesterinspiegel sind Risikofaktoren für einen Herzinfarkt, berichtet „Zentrum der Gesundheit“.
Frauen weniger gefährdet
Da Frauen monatlich ihre Menstruation bekommen, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sie weniger gefährdet sind, einen Herzinfarkt zu erleiden, denn über die monatliche Blutung wird der weibliche Eisenspiegel ständig reguliert.
Es ist der Natur der Sache geschuldet, dass Frauen also häufiger an Eisenmangel leiden als Männer. Das soll aber nicht heißen, dass Frauen deshalb künstliche Zusatzpräparate einnehmen sollen, sondern nur, dass sie besonders darauf achten sollen, eisenhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen.
Pfifferlinge, Aprikosen und Minze sind eisenhaltig
Zu diesen gehören zum Beispiel Linsen, Erbsen, Pfifferlinge, Weizenkleie, Hirse, Haferflocken und Aprikosen. Unter den Gewürzen zählen Kardamom, Petersilie und Minze zu den eisenhaltigsten. Wer Fleisch isst, ist mit Schweineleber gut beraten.
Eisenpräparate beeinträchtigen die Darmflora
Eine andere Studie belegte, dass Eisenpräparate die Darmflora bei Kindern negativ beeinflussen können. Die Forscher stellten fest, dass sich schädliche Fäulnisbakterien auf Kosten nützlicher Darmbakterien bei den Kindern vermehrten, die Eisenpräparate eingenommen hatten. Eine gesunde Darmflora ist aber wesentlich für ein starkes Immunsystem. (kf)
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