Deutsche Brauereien kündigen Preiserhöhungen an

In vielen Bereichen des Lebens steigen die Kosten. Nun trifft es auch die Freunde des Gerstensafts: Etliche Bier-Sorten kündigen Erhöhungen an. Zumindest soll es eine Schonfrist geben.
Das Brauen von Bier benötigt nicht nur Energie, sondern auch CO₂. Bei beidem gibt es Probleme.
Bierbrauer haben auch mit den Energiepreisen zu kämpfen.Foto: iStock
Epoch Times19. Oktober 2021

Bier wird voraussichtlich schon bald auf breiter Front teurer. Eine Reihe großer Brauereien hat angesichts gestiegener Energie-, Logistik- und Rohstoffkosten Preiserhöhungen für das kommende Frühjahr angekündigt.

Neben Deutschlands größter Brauereigruppe Radeberger wollen auch Pils-Marktführer Krombacher sowie Veltins ihre Preise für Fass- und Flaschenbier erhöhen, wie sie der dpa bestätigten. Zuvor hatte der Branchendienst „GetränkeNews“ über die Pläne berichtet.

Krombacher verwies darauf, dass die letzte große Preisanpassung immerhin drei Jahre zurückliege. Nach Schätzungen des Branchendienstes „GetränkeNews“ dürfte das Glas Bier in der Kneipe durch die Preiserhöhung zwischen 30 und 50 Cent teurer werden, der Kasten Bier im Getränkemarkt um rund 1 Euro.

Massive Kostensteigerungen

Getränkehersteller seien massiv von der Verknappung und Verteuerung einzelner Komponenten und Rohstoffe betroffen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauerbundes, Holger Eichele, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

„In der gesamten Branche sind die Kostensteigerungen auf vielen Feldern so massiv, dass sie sich über kurz oder lang wahrscheinlich auf die Preise auswirken werden.“

Zugleich sagte Eichele: „Die Versorgung ist gesichert.“ Aber der Brauerbund beobachte mit wachsender Sorge die extremen Preissprünge bei einzelnen Rohstoffen. Vor allem Braugerste sei derzeit teuer und knapp.

„Auf Jahressicht sind die Preise um etwa 50 Prozent gestiegen“, so Eichele. Zudem sei die Erzeugung von Malz energieintensiv. „Mit steigenden Energiekosten, wie wir sie derzeit erleben, steigen also auch die Kosten für Malz“, sagte der Hauptgeschäftsführer.

Allerdings haben die Bierliebhaber noch eine Schonfrist: Radeberger will erst im Februar mit den Preisanhebungen beginnen. Die Preise für den Einzelhandel sollen sogar erst im Mai steigen. Krombacher und Veltins wollen Anfang April an der Preisschraube drehen. (dpa/dts/dl)



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