Weihnachten – das Fest der Liebe

Eine Pause zum Nachdenken, das eigene Licht der Erkenntnis, leuchtende Liebe. Besinnliche Tage! Ein Weihnachtsgruß von unserem Urgestein in der Redaktion Renate Lilge-Stodieck.
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Von 23. Dezember 2021
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Liebe sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Kann man in diesen Tagen noch den gängigen Wunsch für ‚Fröhliche Weihnachten‘ harmlos benutzen, ohne jemanden zu verletzen, der gerade kummervolle, angstgetriebene Zeiten durchlebt? Verletzt dieser Wunsch einige, oder ist das eher eine Ermunterung, auch in schwierigen Zeiten die fröhlichen Aspekte zuzulassen? Ein Kinderlachen, einen Blumenstrauß im Winter zum Beispiel. Ein kleines Lächeln, das uns über das Gesicht huscht und die innere Spannung lockert.

Bedeutung der Worte

Ja, wir erleben eine Zeit, in der man sich über vieles beschweren kann, aber dieses Wort hat eine tiefere Bedeutung als gedacht. Habe ich mich doch bei wem auch immer beschweren wollen, muss ich nun grammatikalisch korrekt feststellen, dass ich ja mich selbst be-schwere. Wie in der Schule nachgefragt, wen oder was beschwere ich? Antwort: mich! So schwer sollten wir uns das Leben nicht machen, da wollten wir die Last abschieben und nun müssen wir sie trotzdem selbst auch noch tragen.

Womit ich zusätzlich bei dem Bild vom Nachtragen angekommen bin. Da sehe ich mich, wie ich hinter jemandem herlaufe und auf den ausgestreckten Händen eine Last von Beschwerden und Vorwürfen trage. Eigentlich will ich das nicht.

Nun kann man fragen, ob ich keine anderen Sorgen habe als die um unseren Sprachgebrauch. Doch da gibt es noch andere, aber ich grabe gerne auch mal in unserem Wurzelbereich, wo unsere Sprache wohnt, die wir uns aneignen, die uns prägt und die auch etwas über uns aussagt. Ein Thema, das uns Journalisten immer beschäftigt oder beschäftigen sollte. Fernhalten sollten wir uns dabei allerdings vom ‚Framing‘, also der Einrahmung von Meldungen, die Ereignisse oder Personen absichtlich in einem bestimmten, nicht immer zutreffenden Licht erscheinen lassen.

Das Licht der Liebe

Und wenn wir hier vom Licht sprechen, ist es an der Zeit, nicht von der Beleuchtung zu sprechen, sondern in der Weihnachtszeit den Blick nach innen auf den eigentlichen Inhalt des christlichen Festes zu werfen. Da kann man zwar noch nicht von Erleuchtung sprechen, aber das Kind in der Krippe, dessen Eltern in politisch schwierigen Zeiten nur einen Platz in einem Stall gefunden hatten, trägt ein Licht der Liebe zum Leben und zu den Menschen dieser Erde in sich. Und alle, die zu ihm kamen, die Hirten vom Felde, die Heiligen Drei Könige und der Chor der Engel, waren von Freude und Dankbarkeit erfüllt. Auch Dankbarkeit ist eine Form der Liebe.

Schon bald jedoch mussten sich Maria und Joseph mit ihrem Neugeborenen auf die Flucht begeben, ein König fürchtete um seine Macht. Wo das Licht scheint, ist Frieden, ist Aufrichtigkeit und Liebe zu spüren. Bis heute. Aber auch bis heute gibt es Kräfte, die als dunkel oder finster bezeichnet werden, die sich in die Gedanken der Menschen einschleichen, so tun, als wollten sie Gutes bringen und doch nur Niedergang und Vernichtung bewirken.

Ein besonderes Geschenk

Warum haben wir es auch heutzutage mit solchen Phänomenen zu tun? Ein Blick in den vom Verlag der Epoch Times mit dauerhaftem Erfolg verlegten Dreiteiler „Wie der Teufel die Welt beherrscht“, lässt uns sehr schnell fündig werden. Es steckt System dahinter, ein ausgefeiltes System kommunistischer Herkunft, das die Zersetzung nahezu der gesamten Gesellschaft zum Ziel hat und dabei mit geschicktem Framing vorgeht.

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation.

Wenn Ihnen das Thema neu ist und Sie das kommende Jahr in geistiger Klarheit durchstehen wollen, lesen Sie dieses Werk über die 36 Strategien des ‚Teufels‘ zur Zerstörung der Menschheit. Schenken Sie „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ Band 1-3 sich selbst und anderen, wann auch immer. Sie finden es im Buch-Shop der Epoch Times.

Weihnachtswünsche

So, nun wird mein Herz leichter, man braucht in solch unruhigen Zeiten der üblen Nachrichten von allen Seiten so viel Klarheit wie möglich, um sich der Wahrheit so weit wie es geht anzunähern – und um einen eigenen Standpunkt und die eigene innere Ruhe zu finden. Deshalb wollte ich diese Hilfe dazu aus unserem Haus weitergeben.

Wenn man dann erkannt hat, wie überall Fäden gezogen werden, wenn man aber auch da zu unterscheiden lernt, dass nicht jeder nur gut oder nur böse ist, dann lebt es sich leichter.

Ob wir leben oder wann wir sterben, liegt nicht in unserer Hand. Aber wie wir leben und wie wir sterben, das hat etwas mit unserer inneren Haltung zu tun, mit unseren individuellen Einsichten in das Leben und mit der Art, wie wir es leben wollen. Da im Herzen beginnt die Freiheit und da haben nur wir die Verantwortung.

Und in diesem inneren Raum kann unser eigenes Licht der Erkenntnis, der Freude und der Liebe zum Leuchten kommen und von dort nach außen strahlen. Man kann dieses Licht göttlich nennen, auch ohne einer Religion fest anzugehören. Eine passendere Bezeichnung für diese Urkraft gibt es nicht.

Und dann zeigen sich auch unsere Möglichkeiten, uns mit anderen Menschen wirklich zu verbinden, ihnen zuzuhören, sie in den Arm zu nehmen, ihnen nahe zu sein. Vorwürfe fallen zu lassen, aber vielleicht auch einmal eine Pause zum Nachdenken einzulegen.

Weihnachten ist dafür gut geeignet. Ich wünsche uns allen besinnliche Tage und wunderbare Begegnungen, aus denen wir gemeinsam innerlich gestärkt, mit Freude und Fröhlichkeit hervorgehen.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.


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