Milliardärs-Kampf in Italien: Ein Ring, zwei Rivalen und ein antikes Setting

Während die Welt über die Online-Rivalität zwischen Meta und X spricht, bereiten sich Elon Musk und Mark Zuckerberg auf eine physische Konfrontation vor.
Rivalen: Das Verhältnis von Twitter-Chef Elon Musk und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gilt als angespannt.
Das Verhältnis von Tesla- und X-Chef Elon Musk und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gilt als angespannt.Foto: Susan Walsh/Francois Mori/AP/dpa
Epoch Times11. August 2023

Die Vorbereitungen für einen Kampf zwischen den Tech-Milliardären Elon Musk und Mark Zuckerberg schreiten offenbar voran – und als Austragungsort zeichnet sich Italien ab. Musk schrieb am Freitag auf seiner kürzlich in „X“ umbenannten Onlineplattform Twitter, er habe mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni und dem Kulturministerium gesprochen. „Sie haben einem epischen Ort zugestimmt.“

„Livestream wird auf dieser Plattform und Meta sein“, fügte Musk mit Blick auf „X“ und den Internetkonzern seines Rivalen Zuckerberg hinzu. „Alle Kamerabilder werden das antike Rom zeigen, also überhaupt nichts Modernes.“ Musk hatte bereits Ende Juni geschrieben, der Kampf könnte im Kolosseum in Rom stattfinden. Die Erlöse sollen seinen Angaben zufolge Veteranen zugutekommen.

Italiens Kulturminister Gennaro Sangiuliano bestätigte am Freitag Gespräche mit Musk, schloss aber Rom als Austragungsort aus. Er habe ein „langes und freundliches Gespräch“ mit Musk über eine „große Wohltätigkeitsveranstaltung“ in einem historischen Rahmen geführt und dabei auch über „unsere geteilte Leidenschaft für die Geschichte des antiken Rom“ gesprochen, erklärte Sangiuliano. Er betonte aber, die Veranstaltung werde „nicht in Rom stattfinden“. Von einem Kampf sprach Sangiuliano nicht.

Musk vs. Zuckerberg im Käfigduell

Der Minister erwartet nach eigenen Angaben „eine riesige Summe, viele Millionen Euro, die an zwei wichtige italienische Kinderkrankenhäuser gespendet werden“. Die Veranstaltung werde zudem „eine Chance sein, auf weltweiter Ebene für unsere Geschichte und unser archäologisches, künstlerisches und kulturelles Erbe zu werben“.

Musk und Zuckerberg schüren seit geraumer Zeit Erwartungen für einen Kampf. Die beiden Milliardäre, die zu den reichsten Menschen der Welt gehören, pflegen schon seit Längerem eine Rivalität. Zu direkten Konkurrenten wurden sie, als Zuckerbergs Internetkonzern Meta im Sommer mit der Plattform Threads einen direkten Konkurrenten zu Musks Kurzbotschaftendienst Twitter – jetzt X – startete und sich binnen weniger Tage mehr als 100 Millionen Nutzer dafür registrierten.

Musk und Zuckerberg streben offenbar eine Art Mixed-Martial-Arts-Kampf an. Solche Kämpfe werde in einem Käfig ausgetragen und erlauben eine Reihe von Kampftechniken wie Schläge, Tritte, Ringen, Armhebel und Würgegriffe.

Musk’s gesundheitliche Hürden

Der geplante Kampf hat im Internet zu zahlreichen Reaktionen geführt. Der 39-jährige Zuckerberg schälte sich dabei als klarer Favorit gegenüber dem 52-jährigen Musk heraus. Der Facebook-Gründer betreibt seit einiger Zeit den Kampfsport Brazilian Jiu-Jitsu und gewann bereits mehrere Medaillen.

Außerdem plagen Musk, der auch der Chef des Elektroautos Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX ist, gesundheitliche Probleme. Eine Titan-Platte hält zwei seiner unteren Halswirbel zusammen, er hat von „Mega“-Schmerzen gesprochen. Am Freitag schrieb Musk, eine Magnetresonanztomographie am Montag habe ergeben, dass die Verbindung stabil sei, „also kein Problem“.

„Allerdings gibt es ein Problem mit meinem rechten Schulterblatt, das an meine Rippen reibt, was einer kleinen Operation bedarf“, fügte der 52-Jährige hinzu. „Die Genesung wird nur einige Monate dauern.“ (afp/dl)



Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion