Neuer Kommunikationsdirektor will Trumps Politik „aggressiver“ vermarkten
Der neue Kommunikationsdirektor von US-Präsident Donald Trump will dessen Politik „aggressiver“ kommunizieren. Trump leiste einen „phänomenalen Job“, dass müsse „aggressiver“ als bislang an die Öffentlichkeit getragen werden, sagte der Finanzinvestor Anthony Scaramucci am Freitag vor Journalisten in Washington.
Laut Medienberichten sei Trump schwer angetan davon, wie sich der New Yorker Investor regelmäßig in den Nachrichtensendern für ihn ins Zeug geworfen hat.
Mit seinem Pressesprecher Sean Spicer sei Trump hingegen offenkundig unzufrieden gewesen. In den vergangenen Wochen wurde Spicer bei den Pressekonferenzen im Weißen Haus immer häufiger durch Sarah Huckabee Sanders vertreten.
Der Pressesprecher scheidet nach eigenen Angaben im August aus dem Amt. Im Kurzbotschaftendienst Twitter erklärte Spicer, es sei ihm „eine Ehre und ein Privileg“ gewesen, dem Präsidenten zu dienen. In einem Gespräch mit dem TV-Sender Fox deutete der 45-Jährige an, dass Scaramuccis Ernennung ihn zum Rücktritt bewog.
It's been an honor & a privilege to serve @POTUS @realDonaldTrump & this amazing country. I will continue my service through August
— Kayleigh McEnany 45 Archived (@PressSec45) July 21, 2017
Er verabschiede sich aus Trumps Team, damit es „nicht zu viele Köche“ gebe, sagte Spicer. Zugleich teilte er gegen die Medien aus, denen er vorwarf, nicht an „Fakten und der Wahrheitsfindung“ interessiert zu sein. Trump dankte Spicer in einem kurzen Statement.
Spicer habe „gewaltige Beschimpfungen der Fake-News-Medien“ ertragen müssen, schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. „Aber er hat eine glänzende Zukunft vor sich.“
Sean Spicer is a wonderful person who took tremendous abuse from the Fake News Media – but his future is bright!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) July 22, 2017
Trumps früherer Kommunikationsdirektor Michael Dubke war im Mai zurückgetreten. (afp/as)
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