„Deutschlandtrend“: 41 Prozent der Deutschen für vorgezogene Neuwahlen

Fast die Hälfte der deutschen Wähler sprechen sich für eine vorgezogene Bundestagswahl aus. Die Union wäre laut Umfrage vorn, während die AfD stark zulegen würde.
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Bundestagswahl im September 2017. Symbolbild.Foto: Lennart Preiss/Getty Images
Epoch Times10. November 2023

Angesichts von Unzufriedenheit mit der Arbeit der Ampel-Regierung wird in Deutschland der Ruf nach vorgezogenen Neuwahlen lauter. Nach dem am Freitag veröffentlichten „Deutschlandtrend“ für das ARD-„Morgenmagazin“ befürworten 41 Prozent der Befragten, die 2025 anstehende Bundestagswahl vorzuziehen. Nur knapp ein Drittel (32 Prozent) sprach sich in der Erhebung des Instituts Infratest dimap für eine Fortführung der Koalition aus. 16 Prozent setzen auf einen Koalitionswechsel und befürworten eine Regierung aus SPD und CDU.

Die lautesten Rufe nach Neuwahlen kommen dem „Deutschlandtrend“ zufolge mit 86 Prozent von AfD-Wählern. Unter Wählern von CDU/CSU sprachen sich 39 Prozent dafür aus. Dagegen überwiegen bei Wählern von SPD und Grünen mit 62 und 80 Prozent die Stimmen für einen Fortbestand der Ampel-Regierung. Gespalten sind der Umfrage zufolge die Wähler der FDP: 47 Prozent von ihnen sprachen sich dafür aus, weiter mit SPD und Grünen zu regieren, 39 Prozent votierten für Neuwahlen.

Würde bereits am kommenden Sonntag ein neuer Bundestag gewählt, bliebe die Union dem „Deutschlandtrend“ zufolge mit 30 Prozent der Wählerstimmen weiter auf dem ersten Platz. Die AfD käme auf 21 Prozent, SPD und Grüne jeweils auf 15 Prozent. Auch die FDP wäre mit fünf Prozent Zustimmung im Bundestag vertreten. Die Linke würde der Umfrage zufolge mit vier Prozent den Einzug verpassen, die Freien Wähler könnten drei Prozent der Wählerstimmen für sich verbuchen.

Das Institut Infratest dimap befragte am Dienstag und Mittwoch im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins“ insgesamt 1.195 Wahlberechtigte in Deutschland. Die Fehlertoleranz wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben. (afp/dl)



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