Jugend-Eishockeyteam in Kanada verunglückt – 14 Tote

Bei einem Busunglück in Kanada sind mindestens 14 Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. An Bord des Busses war nach Angaben der Zeitung "The StarPhoenix" ein kanadisches Junior-Eishockeyteam.
Titelbild
Fahne von KanadaFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times7. April 2018

Bei einem Busunglück in Kanada sind nach Medienangaben mindestens 14 Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden, drei davon lebensgefährlich. Ein Lastwagen sei in einer ländlichen Region in der Provinz Saskatchewan mit einem Bus kollidiert, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz am späten Freitagabend (Ortszeit) mit. An Bord des Busses war nach Angaben der Zeitung „The StarPhoenix“ das Junior-Eishockeyteam Humboldt Broncos.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei um 17 Uhr (Ortszeit) ungefähr 28 Kilometer nördlich der Ortschaft Tisdale. An Bord des Busses befanden sich insgesamt 28 Menschen, inklusive des Busfahrers. Details zu den Opfern nannte die Polizei nicht.

„Unsere Bronco-Familie befindet sich im Schockzustand“, erklärte der Präsident des Eishockeyteams, Kevin Garinger, in einer Mitteilung. Das Team besteht aus 24 Spielern aus Kanada im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Sie waren auf dem Weg zu einem Spiel der Saskatchewan Junior Hockey League (SJHL) gegen die Nipawin Hawks. „Das ist ein furchtbarer Unfall, mein Gott“, sagte Hawks-Präsident Darren Opp der Zeitung „Globe and Mail“.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau drückte seine Trauer über das Unglück im Kurzbotschaftendienst Twitter aus. Er sei im Herzen „bei allen, die von dieser schrecklichen Tragödie betroffen sind“, schrieb Trudeau.

Die SJHL ist ein Sprungbrett für junge Eishockeyspieler, um später für eine College-Mannschaft in den USA oder Kanada zu spielen. Einige Athleten schaffen sogar den direkten Sprung in die nordamerikanische Profiliga NHL. Der Unfall erinnert an ein Busunglück in Saskatchewan im Dezember 1986, bei dem vier Mitglieder einer Mannschaft der Juniorliga Western Hockey League starben. (afp)



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