Sich nicht zum Lackaffen machen

Von 28. März 2006

Wer plant Holzböden oder Möbel zu lackieren, kann sich viele unerwünschte Substanzen ins Haus holen. Lacke enthalten Lösemittel wie Ester oder aromatische Kohlenwasserstoffe, die Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit hervorrufen können. Im schlimmsten Fall können sie das zentrale Nervensystem sowie Leber und Nieren schädigen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt deshalb, möglichst lösemittelfreie Produkte oder Wachse und Lasuren zu verwenden. Wachse enthalten zumeist weniger gefährliche Substanzen als Lacke. Sie tragen beim Einsatz auf Holzböden durch ihre atmungsaktiven Eigenschaften zu einem gesünderen Raumklima bei. Treten Wasserschäden am Boden auf, lassen sich gewachste Böden besser reparieren als gelackte.

Wer den Lack an alten Möbeln entfernen möchte, sollte mechanischen Entfernungsarten den Vorzug geben. Chemische Abbeizer geben Giftstoffe ab. Auch beim Einsatz eines Heißluftgerätes können aus dem Lack krebserregende Dämpfe freigesetzt werden. Elektrische Schleifgeräte sollten immer mit Atemschutz und Schutzbrille verwendet werden. Das beste Umweltsiegel für Lacke ist laut BUND das Natureplus-Abzeichen. Produkte mit diesem Siegel sind frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen.



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