Cyberbullying – Den Grausamkeiten der Schüler auf der Spur

Studie bringt neue Einblicke
Von 11. August 2008

Dass Schüler andere Schüler mobben, meint die Grausamkeiten, die direkt im Kontakt mit dem Opfer oder indirekt im Verbreiten von Gerüchten und Unwahrheiten durch bekannte Täter entstehen. Auch dieses Mobbing ist oft schwer greifbar, durch die Mauern der Angst und des Schweigens mit der sich viele stillschweigend zu Mittätern machen.

Cyberbullying ist eine der anderen Formen, auch Cybermobbing genannt. Es bezeichnet das wiederholte Angreifen von Mitschülern über neue Medien. Andere regelmäßig zu quälen mit Bedrohungen, Beleidigungen, Gerüchten oder durch Ausschluss aus der Gruppe, scheint eine von vielen Methoden im Repertoire solcher Täter-Schüler zu sein. Etwa 84 Prozent der Personen, die andere über Internet und Handy mobben, sollen laut einer Studie des Zentrums für empirische pädagogische Forschung der Universität in Landau auch im „realen“ Leben als Täter fungieren.

Doch auch Rache scheint ein Motiv zu sein, für solche, die sich in der Anonymität der neuen Medien „sicher“ wähnen. Die Befragung bei der Studie von über tausend Schülern ergab, dass über die Hälfte dieser „Internettäter“ selbst Opfer – im „realen“ Leben sind, möglicherweise im familiären Bereich.

Über die Hintergründe der Gewalt unter Schülern, neuen Formen schulischer Gewalt und weiteren Ergebnissen der Studie informiert ein neues Buch von Julia Riebel vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung, das unter dem Titel „Spotten, Schimpfen, Schlagen … Gewalt unter Schülern – Bullying und Cyberbullying“ im Verlag Empirische Pädagogik veröffentlich wurde.



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