Pocken: Die historischen Mythen hinter den Zwangsimpfungen

Bereits vor 200 Jahren formierte sich Widerstand gegen eine Impfpflicht. Der vermeintliche Erfolg der damaligen Behandlung dient als Rechtfertigung moderner (Massen-)Impfungen. Das Ende der tödlichen Pocken-Epidemien ist jedoch eher einer Mutation des Erregers, hin zu einer weniger tödlichen Form, zu verdanken.
Moderne (Zwangs-)Impfungen beruhen auf einem alten Irrglauben: Die Ausrottung der Pocken.
Moderne (Zwangs-)Impfungen beruhen auf einem alten Irrglauben: Die Ausrottung der Pocken. (Symbolbild)Foto: iStock
Jetzt neu: Epoch Times Wochenzeitung auch als Podcast

Während der gesamten Corona-„Pandemie“ war der Heilige Gral der Gesundheitsbehörden die Impfung: Nur wenn genügend Menschen geimpft werden – zunächst Ältere und Kranke, dann alle Erwachsenen und jetzt sogar Kinder –, kann das schändliche Virus besiegt werden. Da sich die Impfung bei der Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus als nicht ganz so erfolgreich erwiesen hat und Studien zeigen, dass der Impfschutz rapide abnimmt, haben die Regierungen noch einen draufgesetzt und nicht nur Booster-Impfungen für die Geimpften eingeführt, sondern auch vorgeschlagen, dass die Ungeimpften unter Druck gesetzt und, wenn nötig, gezwungen werden müssen, sich impfen zu lassen.

Die wachsende Skepsis gegenüber der Wirksamkeit dieser Politik ist verständlich, ganz zu schweigen von ihrer Moral. Es ist jedoch nicht überraschend, dass das medizinische Establishment moderner Staaten mit der Idee verheiratet ist, dass Impfen die Patentlösung zur Krankheitsvorsorge wäre. Dies ist tatsächlich etwas, das zum Gründungsmythos staatlicher Gesundheitspolitik gehört: Zwangsimpfungen sind es, die die Welt von den großen Plagen der Vergangenheit gerettet haben, und diese wurden eingeführt von heldenhaften Ärzten gegen den Widerstand von Egoisten, Dummen und einfältigen Theologen, die die Krankheiten als den Willen Gottes ansahen und das Leiden daran als etwas, das die Menschheit einfach zu akzeptieren hätte. Das Herzstück dieses Mythos bildet der Fall der Pocken.

Die offizielle Historie der Pocken

Die Legende der Pocken (Variola major) und ihrer Ausrottung, wie sie von den meisten Lehrbüchern erzählt wird und praktisch ebenso vom medizinischen Establishment, geht etwa so: Etwa seit dem 16. Jahrhundert wurde Europa von wiederkehrenden Pocken-Epidemien heimgesucht, eine Krankheit, die Pusteln auf der Haut verursacht und sehr häufig, in etwa in einem Fünftel der Fälle, zum Tode führt. Diejenigen, die überlebten, waren oft ein Leben lang von den Pockennarben gezeichnet. Frühe Versuche, dem mit einer „Variolation“ entgegenzutreten, das heißt mit einer Impfung gesunder Erwachsener mit dem Pustel-Inhalt infizierter Personen, erwiesen sich als unwirksam – während jene, die diese Behandlung überlebt haben, danach immun waren, trug diese Praxis auch dazu bei, die Krankheit am Leben zu erhalten und innerhalb der Bevölkerung zirkulieren zu lassen.¹

Dann, im Jahre 1796, machte der heroische Dr. Edward Jenner eine wesentliche Entdeckung: Anekdotische Hinweise legten nahe, dass Milchmädchen nicht an Pocken erkrankten, und Dr. Jenner mutmaßte, dass sie durch den Kontakt mit dem Rindvieh den Kuhpocken (Variola vaccinia) ausgesetzt waren, einer Krankheit, die bei Menschen weitaus milder verlief. Er experimentierte daher damit, Kinder mit Kuhpocken zu impfen, und als er sie später durch Variolation den Pocken aussetzte, erwiesen sie sich als immun.

Das medizinische Establishment in Gestalt der Royal Society wies den guten Dr. Jenner ab, aber der ließ sich nicht abschrecken und fuhr damit fort, seine neue Behandlungsmethode der „Vaccination“ zu bewerben, und schnell erhielt er Unterstützung von „aufgeklärten“ Ärzten und Staatsmännern, die sein Vorhaben unterstützen. Innerhalb von ein paar Jahren wurden Tausende in Großbritannien geimpft und die Behandlungsmethode verbreitete sich in andere europäische Länder. Kinderimpfung wurde in kurzer Zeit zwangsweise eingeführt in den „aufgeklärten“ Despotien Bayern (1807), Preußen (1835), Dänemark (1810) und Schweden (1814) und andernorts zumindest propagiert, wenn auch nicht mit Zwang durchgesetzt. Schließlich führten auch die Engländer Zwangsimpfungen ein, trotz des frühen Widerstandes von Leuten wie etwa dem Bauern, Journalisten und vielseitigen Haudegen William Cobbett:

„Ich war stets, von der ersten Erwähnung dieser Sache an, gegen diese Kuhpocken Sache … Deshalb war ich mit aller Entschiedenheit dagegen, wie auf den Seiten des Registers dieser Tage nachzulesen ist, dass JENNER 20.000 Pfund an Steuermittel erhält, zum Großteil gezahlt von der arbeitenden Bevölkerung. Diese Nation ist Quacksalbereien aller Art zugeneigt; und diese spezielle Quacksalberei, abgesegnet von König, Lords und Unterhaus, hat sich über das Land verbreitet wie eine vom Winde getragene Pestilenz … In Hunderten von Fällen haben Personen, die von JENNER SELBST geimpft wurden, danach die wirklichen Pocken bekommen, und sie sind entweder an dieser Krankheit gestorben oder nur knapp mit dem Leben davongekommen!“²

Trotz solcher Reaktionäre wie Cobbett, die Fake News verbreiteten, war die Impfung ein großer Erfolg. Die Todesrate von Pocken fiel überall in Europa in den ersten Jahrzehnten des neunzehnten Jahrhunderts drastisch, trotz einiger Rückschläge wie etwa die Epidemien in den 1860er-Jahren, in den 1870er-Jahren und in den 1880er-Jahren. Aber dies bewies natürlich nur die Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen und dass die Minderheit der Impf-Widerständler überredet und gedrängt werden müsste, sich impfen zu lassen. Sollte dies jemand bezweifeln, die Erfahrung des Französisch-Preußischen Krieges, der mitten in einer europaweiten Pocken-Pandemie ausgetragen wurde, lieferte plausiblen Beweis: Die preußische Armee, deren Soldaten praktisch alle geimpft waren, erwies sich als hochgradig widerstandsfähig gegen die Krankheit, wohingegen die französischen Rekruten, oftmals eingezogen aus in geistiger Dunkelheit zurückgebliebenen, impfskeptischen katholischen Herkunftsfamilien, wie die Fliegen umfielen.

Schlussendlich erwies sich die Kampagne, die von Donald Henderson angeführt wurde, die Pocken durch Impfung auszurotten, als großer Erfolg. 1980 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Krankheit für ausgerottet.

Die Realität der Pocken

Der sorgsame Leser mag aus einigen leichtfertigen Anmerkungen im vorhergehenden Abschnitt gefolgert haben, dass ich diese Geschichte nicht so ganz abnehme. Tatsächlich ist es so, dass, während einige der wesentlichen Fakten korrekt sind – die Pocken waren eine bedeutende todbringende Krankheit, und sie verschwanden nach der globalen Kampagne –, die Rolle, die die Impfung und insbesondere die Zwangsimpfung dabei gespielt haben sollen, maßlos übertrieben wurde. Zwei einfache Fakten verdeutlichen dies:

  1. Der Rückgang der Sterblichkeit an den Pocken begann europaweit bereits im Jahre 1800, bevor die Impfung weit verbreitet war und bevor sie irgendwo mit Zwang durchgesetzt wurde. Deshalb ist es schlicht unmöglich, diesen Rückgang Dr. Jenner und der Impfung zuzuschreiben.
  2. Es gab Epidemien in praktisch jedem Jahrzehnt hiernach, aber in den 1890er-Jahren ging die Sterblichkeit in den Keller. – In den Anfangsjahren der 1900er-Jahre waren die Pocken praktisch nicht mehr unterscheidbar von den Windpocken. Der Grund war, dass sich eine neue Art des Virus entwickelt hatte, Variola minor, die die tödliche Variante verdrängte.

Der erste Punkt ist leicht zu ersehen aus Hendersons eigener Grafik:

Pocken-Todesfälle in Schweden

Jährliche Pocken-Todesfälle pro Million Einwohner in Schweden 1722 – 1843. Foto: Henderson (2009) via Mises Institut. Übersetzung: Epoch Times

Ähnliche Grafiken könnten für alle europäischen Länder erstellt werden. Die Idee, dass das Impfen den Rückgang verursacht hat, ist offensichtlich unhaltbar, weil sich die Praxis des Impfens nicht augenblicklich weiträumig verbreitet hat. Frühe Zwangsimpfungen (Bayern 1807, Dänemark 1810) wurden auch erst nach dem Rückgang durchgeführt.

Wenn der Rückgang der Gesamtsterblichkeit nicht Folge der Impfung war, hat diese dann nicht zumindest die Epidemien eingedämmt, wenn diese auftraten? Der Französisch-Preußische Krieg liefert den klarsten Hinweis darauf, weil die ungeimpften Franzosen darnieder lagen, während die Preußen gesund blieben. Dies war und ist ein wesentliches Beweisstück für die Wirksamkeit der Impfung. Das einzige Problem daran ist, dass es komplett falsch ist.

Erstens, während es zwar in der preußischen Armee keine hohe Todesrate aufgrund der Pocken gab, gab es eine tödliche Epidemie in Preußen – tatsächlich war Preußen in Europa am schwersten betroffen mit einer Opferzahl von über 69.000. Vielleicht erlagen junge Männer nicht den Pocken, aber andere Preußen erwiesen sich nicht als derart widerstandsfähig. Zweitens, während es stimmt, dass es keine Zwangsimpfung in Frankreich gab und dass der Anteil der Geimpften gering war, wurden die französischen Soldaten bei der Einziehung geimpft. Wenn der Französisch-Preußische Krieg überhaupt etwas beweist, dann dass die Impfung nichts bewirkte in der Epidemie 1870–71.

Der zweite Punkt – es gab weiterhin Epidemien nach der Impfung – ist weithin unumstritten, auch wenn Henderson weiterhin unterstellt, dass die Verfügbarkeit der Impfung ein bedeutender Faktor war bei der Ausrottung der Pocken in Europa. Vielleicht kann man so argumentieren, aber ich habe nirgends etwas dazu finden können, dass die Impfung zur Entwicklung der Variante Variola minor geführt hätte, die schließlich die gefährlichere Variante abgelöst hat. Wie dem auch sei, um zu sehen, dass die Impfung unbedeutend war im Hinblick auf das Ende der Pocken in Europa, müssen wir dorthin zurückgehen, wo alles begonnen hat – England.

Die englische Erfahrung

Während die Engländer am Anfang begeistert waren von der Impfung, war bald Zwang notwendig, um die Praxis der Kinderimpfungen weiträumig durchzusetzen. Mit dem Gesetz von 1840 wurde die Bezahlung von öffentlich bestellten Impfärzten aus Kommunalabgaben geregelt, und die Gesetze von 1853, 1867 und 1871 führten zu einem Regime der zwangsweisen Impfung. Gegen Eltern, die sich widersetzten, ihre Kinder impfen zu lassen, wurden hohe Geld- und Haftstrafen verhängt.

Während die Engländer sich im Allgemeinen dem Impfregime beugten, führten die Gesetze zur Einführung der Zwangsimpfungen zur Gründung einer Nationalen Liga gegen Zwangsimpfungen (National Anti-Compulsory Vaccination League). Ein wichtiges Zentrum dieser Liga war die große Industriestadt Leicester.³ Erst nach der Epidemie von 1871–72 begann sich der Widerstand auszubreiten: Eltern fragten, nicht ganz ohne Grund, wieso sie ihre Kinder den Risiken der Impfung aussetzen sollten, wenn diese in der Epidemie trotzdem starben? Die Agitation der Impfgegner gipfelte in einer Großdemonstration in Leicester im März 1885 mit Teilnehmern aus dem ganzen Land und mit vielen Sympathiebekundungen aus dem Ausland. Die Protestierenden trugen Banner mit Sprüchen wie „Freiheit ist unser Geburtsrecht, und Freiheit ist es, was wir fordern“ und „Die drei Säulen der Impfung – Betrug, Zwang und Wahn“.⁴

Die Impfgegner errangen im Jahre 1882 mit Erfolg die Kontrolle über die Gebietskörperschaft Leicester, auch wenn der Wächterrat (Board of Guardians), der für die Vollstreckung des Impfzwanges zuständig war, unabhängig vom Stadtrat war. Zur selben Zeit verbreitete sich der zivile Ungehorsam gegen den Kinder-Impfzwang. Bis Mitte der 1880er-Jahre waren weniger als die Hälfte aller Kinder in Leicester geimpft und dieser Trend setzte sich fort. Im Jahre 1886 beendete der Wächterrat die zwangsweise Durchsetzung der Impfgesetze. Die Bürger von Leicester schafften es durch eine Kampagne gewaltloser Proteste und zivilen Ungehorsam, dass die Impfgesetze praktisch null und nichtig wurden. Wir sollten nun erwarten, dass bei der nächsten Epidemie in England, es war die von 1892–94, Leicester besonders schwer betroffen war, aber dem war nicht so: Nur 357 Fälle oder 20,5 pro 10.000 traten in Leicester auf, verglichen mit 125,3 beziehungsweise 144,2 pro 10.000 in den gut-durchgeimpften Städten Warrington und Sheffield. Die Todeszahl und die Todesrate in Leicester waren ebenfalls gering, 21 Tote beziehungsweise 5,9 Prozent [der registrierten Fälle].

Dass Leicester kein Pocken-Hotspot wurde, lag nicht alleine an der Fruchtlosigkeit der Impfung. Vielmehr entwickelte die Stadt ein eigenes System, mit den Pocken umzugehen, die Leicester-Methode, die sich hiernach etwa ab 1900 im Rest Englands verbreitete.

Die Leicester-Methode wurde von Dr. J. W. Crane Johnston begründet, Assistenzamtsarzt von 1877–80 und Amtsarzt von 1880–85. Johnstons Methode war einfach: unverzügliche Meldung, wenn ein Fall von Pocken bekannt wurde, Einweisung des Patienten ins Krankenhaus und Quarantäne für die engsten Kontakte. Das Meldesystem hatte sich bereits etabliert, als der Hygiene-Ausschuss des Stadtrates 1876 beschlossen hatte, dass zwei Schillinge und 6 Pence gezahlt würden für jeden Fall von Pocken, Scharlach oder Wundrose, der einer Krankenhauseinweisung zustimmte. Der Stadtrat und die Impfgegner betonten zudem die Bedeutsamkeit sanitärer Einrichtungen, einer guten Hygiene und eines gesunden Lebenswandels.

Das Leicester-Modell war so erfolgreich, dass andere englische Städte es übernahmen und das Meldesystem 1899 Gesetz wurde. Zwischenzeitlich gingen die Impfraten stetig zurück, aber trotz der Epidemien 1892–94 und 1901 kam es nie wieder zu Todesraten wie zuvor. Dr. Millard, der 1901 Amtsarzt in Leicester wurde, sprach häufig über die Vorteile der Leicester-Methode und die Gefahren der Kinderimpfung, da mutierte Pockenerreger in einem geimpften Erwachsenen eine verborgene Ursache für Infektionen sein könnten und daher bedrohlich für die Allgemeinheit wären.

1948 wurde die zwangsweise Pockenimpfung offiziell abgeschafft, aber bis dahin war die gesamte englische Bevölkerung de facto ungeimpft – und pockenfrei. Dr. G. K. Bowes zog 1946 folgende Bilanz:

„Der Rückgang in den späteren Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurde nahezu allgemein der Impfung zugeschrieben, aber es ist zweifelhaft, inwiefern dies zutrifft. Die Impfung wurde niemals vollständig verabreicht, auch nicht bei Kindern, und sie wurde nur für einige Jahrzehnte auf hohem Niveau gehalten. Es gab also stets einen großen Anteil an der Bevölkerung, der von den Impfgesetzen nicht betroffen war. Auffrischungsimpfungen betrafen nur einen Bruchteil. Gegenwärtig [1946] ist die Bevölkerung nahezu vollständig ungeimpft. Die Vertreter der Gesundheitsbürokratie loben sich selbst, dass die Beendigungen solcher Ausbrüche ihren Anstrengungen zu verdanken sei. Aber ist dem tatsächlich so? Die Geschichte des Anstiegs der Inzidenz und der Veränderungen im Hinblick auf die betroffenen Altersgruppen und des Rückgangs der Pocken führt eher zu der Schlussfolgerung, dass wir es hier mit einem natürlichen Krankheitszyklus zu tun haben, wie bei der Pest und dass die Pocken nicht länger eine natürlich vorkommende Krankheit in diesem Land sind.“⁵

Was auch immer die Wirkungen der Impfung sein mögen, es ist klar, dass sie nicht der Grund dafür war, dass die Pocken aus England oder Europa verschwanden. Sie mag zur Auslöschung dieser Krankheit im Rest der Welt beigetragen haben, aber in Europa und Nordamerika war sie eindeutig nicht erforderlich.

Seit die Krankheit offiziell als ausgerottet gilt, ist die ursprüngliche Kuhpocken-Impfung in keinem Land mehr Bestandteil eines Kinder-Impfprogramms.

Fazit

Staatliche Gesundheitspolitik und Impfprogramme stützen sich auf ein zentrales Narrativ: Dass sie entscheidend gewesen wären in der Elimination eines der größten Killer der Geschichte, der Pocken. Wie wir gesehen haben, trifft dies nicht zu: Die Impfung war in Europa und Nordamerika zu keinem Zeitpunkt vollumfänglich verbreitet und der Rückgang der Sterblichkeit und das Verschwinden der Krankheit geschahen in der westlichen Welt zur gleichen Zeit, unabhängig von den unterschiedlichen gesundheitsbehördlichen Maßnahmen, die es gab. Selbst Länder wie England, die die Zwangsimpfung de facto aufgegebenen hatten, waren von der Seuche befreit.

Was in England geschah, widerlegt nicht nur die offizielle Geschichte der Pocken, sondern zeigt auch, wie örtliche Gemeinschaften, angeleitet von liberalen Prinzipien, gesundheitsbehördliche Maßnahmen der Zentralregierung praktisch null und nichtig gemacht haben. Und in dieser Hinsicht können sie auch für diejenigen als Inspiration dienen, die sich mit Zwang bewehrten gesundheitspolizeilichen Maßnahmen entgegenstellen.

Quellen

(1) Donald A. Henderson: „Smallpox: The Death of a Disease“ (New York 2009); ISBN 978-1-59102-722-5

(2) William Cobbett: „Advice to Young Men“ (London 1829); digitalisiert durch Project Gutenberg (2005); gutenberg.org/ebooks/15510

(3) Stuart M. F. Fraser: „Leicester and Smallpox: The Leicester Method“ in „Medical History“, Ausgabe 24 (Cambrige 1980); S. 315–332; doi.org/10.1017/S0025727300040345

(4) Roman Bystrianyk: „Die Impf-Illusion“ (2013); ISBN 978-3-86445-553-7 (Originaltitel: „Dissolving Illusions“; ISBN 978-1-48021-689-1)

(5) G. K. Bowes, „Epidemic Disease: Past, Present and Future“ in „Journal of the Royal Sanitary Institute 66, Ausgabe 3 (Bedford 1946); S. 174–179; doi.org/10.1177/146642404606600302

Über den Autor

Dr. Kristoffer Mousten Hansen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig. Er ist außerdem Research Fellow des Mises Institute, Auburn, Alabama.

Der Originalbeitrag mit dem Titel Smallpox: The Historical Myth behind Mandatory Vaccines erschien am 24. 11. 2021 auf der Website des Mises-Institute, Auburn, USA, Alabama. Deutsche Erstveröffentlichung unter dem Titel Pocken: Die historischen Mythen hinter den Zwangsimpfungen, 10. 01. 2022, Ludwig von Mises Institut Deutschland. (Redaktionelle Bearbeitung ger)



Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion