Frage an unsere Leser: Welche Corona-Maßnahmen würden Sie festlegen?

Corona beschäftigt die Menschen und vermutlich jeder hat zu Hause, mit Freunden oder am Arbeitsplatz schon einmal über die Maßnahmen gesprochen. Welche Maßnahmen zum Umgang mit COVID-19 würden Sie festlegen?
Frage an unsere Leser: Welche Corona-Maßnahmen würden Sie festlegen?
Welche Corona-Maßnahmen würden Sie festlegen?Foto: iStock / ts/EpochTimes
Von 30. Oktober 2020

In Deutschland leben an die 83 Millionen Menschen. Es ist anzunehmen, dass zu Hause, mit Freunden und am Arbeitsplatz schon viele Gespräche darüber geführt wurden, was man tun könnte. Wir möchten daher unsere Leser fragen: Was würden Sie tun, wenn Sie der Entscheider zu COVID-19 wären? Welche Maßnahmen würden Sie ergreifen? Was würden Sie tun? Welche Vorschläge hätten Sie?

Im Internet sind neben vielen Protesten, Informationen und Wutausbrüchen auch einige interessante Vergleiche zu finden. Hier einige Beispiele:

„Wenn ich eine Million Männer mit einem Schwangerschaftstest teste, der einer Fehlerquote von 0,5 Prozent hat, dann habe ich am Ende 5.000 schwangere Männer! Reine Mathematik. Wobei ein denkender Mensch weiß, dass von denen kein einziger ein Kind bekommen wird. Sorgen machen mir die Männer, die sich aus Angst vor diesem Resultat die Anti-Baby-Pille verschreiben lassen …“.

Eine Fehlerquote von 0,5 Prozent bedeutet eine Spezifität von 99,5 Prozent. Bei PCR-Tests liegt dieser Wert bei 99,3 Prozent – damit wären schon 7.000 Männer schwanger.

Der berühmte Autobahnvergleich der Corona-Zahlen

Oder wie wäre es, wenn man die Corona-Zahlen [Stand 28. Oktober 2020] mit Autobahnen vergleichen würde?

Wenn jeder Deutsche einen Millimeter Autobahn darstellen würde, ergäbe das eine Strecke von etwa 83 Kilometern Länge.
– Davon wurden bisher knapp 20 Kilometer auf Corona getestet (mehr als 2 Kilometer mehrfach).
– 464 Meter sind positiv (einschließlich falsch-positiv)
– 332 Meter sind bereits wieder genesen
– 10 Meter sind leider verstorben
– und nur 1,57 Meter werden aktuell intensiv behandelt.
Das ist, als ob man 83 Kilometer Autobahn voll sperrt, um 1,57 Meter Fahrbahn zu reparieren.

Andere hören der „Tagesschau“ sehr genau zu. Dort wurde vorgelesen, dass es „heute doppelt soviel Erkrankungen an COVID-19 wie vor 7 Tagen“ gibt. „Das ist korrekt. Aber hätte man nicht auch sagen können, wir haben heute gegenüber gestern 6.000 weniger Erkrankungen. Denn gestern waren es über 14.000 an einem Tag.“

Das Fazit des (uns unbekannten) Autors: „Und es gibt immer noch genug Menschen die sagen, die Medien sind unabhängig. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Hätten wir gegenüber gestern 6.000 Erkrankte mehr, wäre das Geschrei groß, aber 6.000 Erkrankungen weniger – das darf nicht sein und wird ganz anders mitgeteilt.“

Zunahme oder Reduktion der Positivtests? Ist da ein Logikproblem?

Ein weiterer Vergleich: „Wenn heute eine Million Tests pro Woche 11.000 mit Corona Infizierte pro Tag anzeigen, während im März 100.000 Tests pro Woche 6.000 mit Corona Infizierte pro Tag angezeigt haben, dann ist das keine Steigerung um 5.000 Fälle pro Tag, sondern eine REDUKTION um 4.900 Fälle täglich pro 100.000 Tests/Woche … Wer damit ein Logik- oder Mathematikproblem hat, der möge sich melden.“

Doch uns geht es weniger um anschauliche Vergleiche. Sondern darum, was Sie tun würden, wenn Sie über die Maßnahmen zu COVID-19 entscheiden könnten. Was würden Sie tun? Was schlagen Sie vor?

Ihre Zuschriften unter dem Stichwort „Corona“ sind unter der Mailadresse [email protected] willkommen. Wir möchten es als Anregung (auch anonym) veröffentlichen.

 



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