Pfizer-Impfstoff in menschlichen Leberzellen in DNA umgewandelt

mRNA-Impfstoffe können nicht nur in den Zellkern eindringen, sondern nachweislich auch in DNA umgewandelt werden. Beide Sachverhalte bestätigten schwedische Forscher. Letzteres wiesen die Forscher jüngst anhand menschlicher Leberzellen nach und widerlegten damit Aussagen von Gesundheitsbehörden und Impfherstellern, wonach Impfstoff-mRNA „niemals in den Zellkern gelangen“ und „die DNA in keiner Weise verändern“ könne.
mRNA-Impfstoffe können nachweislich in die DNA eingelagert werden.
Künstlerische Darstellung von DNA im Reagenzglas.Foto: iStock
Von 2. März 2022

Bereits im November sorgte eine schwedische Studie über mRNA-Impfstoffe im Zellkern für Aufsehen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Die neuesten Erkenntnisse über die Auswirkungen von mRNA aus Schweden dürften nicht weniger kontrovers diskutiert werden: Forscher der Universität Lund haben gezeigt, wie mRNA des Pfizer-Impfstoffs in menschliche Leberzellen eindringt und in DNA umgewandelt wird.

Üblicherweise funktioniert der Prozess in die entgegengesetzte Richtung. Bei der sogenannten Transkriptase dienen Teile der DNA als Vorlage der Herstellung von mRNA im Zellkern. Die jetzt nachgewiesene Reverse Transkriptase der Impfstoff-mRNA wurde sowohl von den Herstellern als auch von Gesundheitsbehörden und Faktenprüfern über ein Jahr lang vehement verneint.

In Deutschland haben mehr als 49,4 Millionen Einwohner mindestens eine Dosis des Pfizer-Impfstoffs BNT162b2 „Comirnaty“ erhalten. Insgesamt wurden hierzulande bis Anfang März 2022 knapp 153,6 Millionen Dosen mRNA-Impfstoff verabreicht.

mRNA-Impfstoffe kehren natürlichen Prozess um

„In dieser Studie¹ zeigen wir, dass der COVID-19 mRNA-Impfstoff BNT162b2 in die menschliche Leberzelllinie Huh7 in vitro eindringen kann“. So beschreiben die Forscher um Prof. Marcus Aldén ihre Arbeit in der Fachzeitschrift „Current Issues of Molecular Biology“. „Die […] mRNA wird bereits 6 [Stunden] nach der Exposition intrazellulär in DNA umgeschrieben“.

Konkret fanden die schwedischen Wissenschaftler heraus, dass mRNA-Impfstoffe die Produktion des sogenannten LINE-1-Gens (Long Interspersed Nuclear Element-1) zur Herstellung von mRNA im Zellkern menschlicher Leberzellen erhöhen.

Gleichzeitig werde die Impf-mRNA im Zellplasma in LINE-1-Protein übersetzt. Ein Segment dieses Proteins, das sogenannte offene Leseraster-1 (ORF-1), gehe wiederum in den Zellkern, wo es sich an die mRNA des Impfstoffs anlagert und die mRNA letztendlich in DNA umgewandelt werde.

„Gelangt niemals in den Zellkern“

Dies ist das erste Mal, dass Forscher in einer Petrischale gezeigt haben, wie ein mRNA-Impfstoff in einer menschlichen Leberzelllinie in DNA umgewandelt wird. Und es ist etwas, was laut Herstellern, Gesundheitsexperten und Faktenprüfern nicht möglich sei.

So erklärte ein Pfizer-Sprecher gegenüber The Epoch Times: „Unser COVID-19-Impfstoff verändert nicht die DNA-Sequenz einer menschlichen Zelle. […] Er gibt dem Körper lediglich die Anweisungen zum Aufbau einer Immunität“. Zu den Ergebnissen der schwedischen Studie äußerte Pfizer sich nicht.

Indes erklärt die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC unter dem Titel „Mythen und Fakten über COVID-19-Impfstoffe“ auf ihrer Website: „Das von mRNA-Impfstoffen gelieferte genetische Material gelangt niemals in den Zellkern [und kann] unsere DNA nicht verändern“. Nach den Ergebnissen von Prof. Aldén et al. dauert „niemals“ demnach etwa sechs Stunden.

Zudem, so die CDC, würden „alle Impfstoffbestandteile sowie alle Informationen, die die Zellen nicht mehr benötigen, […] nach Auslösen einer Immunreaktion entsorgt“. Dies sei Teil der natürlichen Körperfunktion. Da Personen ab 14 Tage nach der (zweiten) Impfung als geschützt gelten, ist davon auszugehen, dass in diesem Zeitraum die Immunreaktion und ergo die Ausscheidung erfolgt.

Autoimmunkrankheiten und langfristige Veränderungen

Anders als behauptet, können Spike-Proteine zudem im Körper zirkulieren und verbleiben nach einer Injektion nicht „hauptsächlich an der Injektionsstelle“. So belegten Unterlagen der japanischen Arzneimittelbehörde (PMDA) bereits im Sommer 2021 Lipid-Nanopartikel in verschiedenen Körperteilen, einschließlich Knochenmark, Schilddrüse und Geschlechtsorganen. [Epoch Times berichtete]

In einer anderen Studie² fanden Forscher Spike-Proteine bis mindestens vier Monate nach der zweiten Impfstoffdosis in winzigen Membranbläschen, den sogenannten Exosomen. Diese vermitteln die Kommunikation von Zelle zu Zelle, indem sie genetisches Material an andere Zellen weitergeben.

Die Beständigkeit des Spike-Proteins im Körper „erhöht die Aussicht auf anhaltende Entzündungen in und Schäden an Organen, die das Spike-Protein hervorbringen“, so die Experten von Doctors for COVID Ethics, einer Organisation von Ärzten und Wissenschaftlern, „die sich für die Wahrung der medizinischen Ethik, der Patientensicherheit und der Menschenrechte im Zusammenhang mit COVID-19 einsetzen“.

„Solange das Spike-Protein auf zellulären Membranbläschen nachgewiesen werden kann, wird das Immunsystem die Zellen angreifen, die diese Bläschen freisetzen“, so die Organisation.

Auch in der schwedischen Studie fanden die Forscher Spike-Proteine auf der Oberfläche der Leberzellen. Diese könnten ebenso vom Immunsystem angegriffen werden und möglicherweise eine Autoimmunhepatitis verursachen. Entsprechende Fälle, die auf mögliche Gewebeschäden durch Spike-Proteine zurückzuführen sein können, wurden bereits berichtet.

Dr. Peter McCullough, Internist, Kardiologe und Epidemiologe, schrieb auf Twitter, dass die Ergebnisse der schwedischen Studie „enorme Auswirkungen auf die permanente Chromosomenveränderung und die langfristige konstitutive Spike-Synthese haben, die die Pathogenese einer ganz neuen Gattung chronischer Krankheiten vorantreibt.“

Forscher warten – Impfkampagne auch?

Ob die Ergebnisse der Studie auch in lebenden Organismen auftreten oder ob die aus der mRNA des Impfstoffs umgewandelte DNA in das Genom der Zelle integriert wird, ist derzeit nicht bekannt. Die Autoren erklärten, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, um die möglichen Auswirkungen der mRNA-Impfstoffe besser zu verstehen. Sie schreiben:

„In diesem Stadium wissen wir nicht, ob die von BNT162b2 revers transkribierte DNA in das Zellgenom integriert wird. Weitere Studien sind erforderlich, um die Wirkung [der mRNA-Impfstoffe] auf die genomische Integrität nachzuweisen“.

Dies, so die Forscher weiter, müsse ausdrücklich sowohl die Sequenzierung des gesamten Genoms von Zellen, die den Impfstoffen ausgesetzt waren, als auch die Untersuchung von Gewebeproben von Geimpften umfassen. Wie die Zulassungs- und Gesundheitsbehörden auf die neuen Studienergebnisse aus Schweden reagieren, bleibt abzuwarten.

Quellen:

(1) Alden et al. (2022); doi.org/10.3390/cimb44030073 (CC BY 4.0)

(2) Bansal et al. (2021); doi.org/10.4049/jimmunol.2100637



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